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Herren I: Nach schlechter Leistung rückt Saisonziel in weite Ferne
Nach zuletzt wechselhaften Vorstellungen verlor die SG Rodheim nun auch das Heimspiel gegen den TSV Speyer mit 1:3 (+17, -21, -18, -16). Durch die zweite Rückrundenniederlage gerät die SG in immer größeren Abstand zu den Aufstiegsplätzen. Zudem kämpft Trainer Schmidt gegen die verletzungsbedingten Ausfälle seiner Mannschaft.
Speyer, die sich nach dem Sieg vom Tabellenkeller absetzen konnten, steht nun auf Platz 7. Rodheim steht dagegen mit Platz 5 und noch 4 ausstehenden Partien gegen beide Tabellenersten (Mainz-Gonsenheim, Waldgirmes) und Tabellenletzten (Lahnstein, Elgershausen) unter enormem Zugzwang.
Wenig zwingende Ballwechsel: Bei angenehmen Temperaturen in der Sporthalle Eisenkrain kamen beide Teams sehr schnell auf Betriebstemperatur. Das Spiel fand bis zum 15:17 keinen Favoriten bis Philippe Linsenbold mit einen halben Dutzend Aufschläge für die Führung sorgte. Die SGR spielte von dort an aus einem Guss und Johannes Gruppe setzte insbesondere Mitte Marcel Kopperschmidt und Diagonalangreifer Robert Stodtmeister erfolgreich in Szene. Ausgleichschancen des TSV Speyer blieben bis dahin Mangelware.
Den Gastgebern fehlten Timo Streitenberger, Sascha Gornik und Tim Wacker im Außenangriff. SG-Trainer Carsten Schmidt musste seine Angriffsreihe somit auf mehreren Positionen umbauen. Alexander Schuld komplettierte das Mittelblocker Dreieck. Youngster Tim Breitenfelder hingegen verzichtet aufgrund genesener Verletzung auf sein Startsechs-Debüt, sollte aber später Akzente setzen.
SG-Trainer Schmidt reagierte auf die harmlose Vorstellung seiner Mannschaft und brauchte Tim Breitenfelder für Alexander Schuld. Der Youngster fügte sich gut ein, aber gleich fünf Angriffe in Folge fanden den Weg in den Speyer Block und zusätzlich wurde das Offensivspiel der Gäste insgesamt etwas lebendiger, doch vielmehr häuften sich die Eigenfehler bei Rodheim. "Insgesamt kann man nicht sagen, dass Speyer sich gesteigert hätte", so Alexander Schuld "vielmehr haben wir extrem abgebaut!"
Nach dem Seitenwechsel lag die SGR bereits 5:9 hinten, musste mit ansehen wie eigene Angriffe und Aufschläge das Ziel verfehlten. "Wenn du immer hinterher läufst und merkst, dass du das Ruder nicht herumreisen kannst, segelst du gegen den Wind" kommentiert der eingewechselte Ulrik Sürken die scheinbar aussichtslose Situation auf dem Spielfeld. Ein ungeordneter Spielaufbau, aufgrund einer wackeligen Annahme brachte Speyer auf die Siegerstraße ohne Rodheim eine Chance zum Ausgleich zu lassen.
"Heute haben wir weit unter unseren Möglichkeiten gespielt. Zwar kann man die Niederlage auf das Fehlen eines etatmäßigen Außenangreifers schieben, dennoch ist dies mit Abstand unsere schlechteste Saisonleistung gewesen", gibt Kapitän Johannes Voeske zu.
Es spielten: Tim Breitenfelder, Johannes Gruppe, Marcel Kopperschmidt, Robert Leuner, Philippe Linsenbold, Alexander Schuld, Robert Stodtmeister, Ulrik Sürken, Johannes Voeske

