Damen I: Hinrundenabschluss mit viel Licht und etwas Schatten

2:3 unterlag die Damen 1 der SG Rodheim am 2. Advent beim Herbstmeister Gelnhausen. Während draußen die Welt unter einer dicken weißen Schneedecke versank, ging es in der flachen Sporthalle des Gelnhäuser Grimmelshausen-Gymnasiums heiß her. Gegen die beste Mannschaft der Liga konnte Rodheim nur teilweise mithalten, schnelle Pässe und druckvolle Aufschläge machten vor allem dem Block und der Annahme der Gäste zu schaffen. Sätze 1 und 2 gingen zu 22 und zu 20 an Gelnhausen und in den Gesichtern der Rodheimerinnen war eine gewisse Ratlosigkeit zu erkennen. Im dritten Satz schafften die Piratinnen es aber nach und nach, die taktischen Vorgaben von Coach Johannes Voeske umzusetzen und kämpften sich buchstäblich ins Spiel. Vor allem über außen konnten sich Alina Schack und Anna Wacker besser durchsetzen und kamen richtig gut in Fahrt. Die Annahme um Libera Kristina Zwiener stabilisierte sich und in der Abwehr entschärften die Rodheimerinnen immer häufiger die wuchtigen Angriffe von der Gelnhäuser Seite. Mit etwas Glück und viel Kampf ging dieser Satz mit 27:25 nach Rodheim. Im 4. Satz legte Rodheim nochmal zu, nun funktionierte auch der Block und Satz 4 wurde mit 25:22 gewonnen. Der Tie-Break begann ausgeglichen, bis zum 7:7 ging es hin und her. Doch nun zeigte Gelnhausen, warum sie zu Recht Spitzenreiter der Landesliga Nord sind: Eine Aufschlagserie von 8 Punkten beendete trocken und kompromisslos den Satz und das Spiel und Gelnhausen feierte die Herbstmeisterschaft, während Rodheim ein paar gute Ideen mit in die nächsten Trainingseinheiten nehmen darf.

Insgesamt hat man sich als Aufsteiger unerwartet gut geschlagen, mit 4 gewonnenen und 3 verlorenen Spielen ist man sogar Tabellen-Dritter. Bemerkenswert ist, dass Rodheim gegen jede Mannschaft der Liga punkten konnte. Das wollen die Piratinnen in der Rückrunde gerne so fortführen.

 

SG Rodheim: Tine Doll, Eileen Biedenkapp, Theresa Johnson, Katha Merz, Lisa Schuld, Lisa Schneider, Kristina Zwiener, Anke Wildhirt, Alina Schack, Anna Wacker, Coach: Johannes Veoske