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Rasenplätze am Sportzentrum eingeweiht
Rosbach-Rodheim v. d. H. (ka). Sichtlich erfreut begrüßte Rodheim Ortsvorsteher Rainer Schaub die Gäste bei der Einweihung der beiden neuen Fußballplätze am Sportzentrum. Nach über 33 Jahren - von der Idee bis zum fertigen Gelände - konnte mit den zwei neuen Feldern und dem SG-Kiosk der erste Teil des Sportzentrums seiner Bestimmung übergeben werden.
Wetterauer Zeitung 14.09.2010
Die Grundsteinlegung für die Sporthalle, die auch für den Schulsport entsteht, folgt im nächsten Jahr, kündigte Bürgermeister Detlef Brechtel an. Die Halle soll im Herbst 2012 fertig sein. Wie Landrat Joachim Arnold sagte, biete das neue Gelände »ideale Voraussetzungen für den Rasensport«. Er sei sich sicher, dass der neue Rasenplatz sowie das Kunstrasenfeld die »vorbildliche Vereinsarbeit der SG« gebührend unterstütze. Besonders der Kunstrasen sei eine gute Ergänzung bei schlechtem Wetter. Der Kreis beteilige sich mit 950 000 Euro an den Kosten. Brechtel resümierte noch einmal die Planungs- und Bauphase des Geländes und kam zu dem Fazit: »Es ist das größte Bauprojekt der Stadt seit vielen Jahren.« Insgesamt würden rund acht Millionen Euro investiert. »Die Vereine sind Träger des gesellschaftlichen Lebens in unserer Stadt. Es musste etwas getan werden, damit sich ihre Situation dauerhaft und deutlich verbessert«, sagte Brechtel. 1976 war erstmals über eine neue Sporthalle gesprochen worden, aufgrund von Geldmangel konnte sie damals nicht gebaut werden. Die neue Dreifeldhalle steht auch jetzt noch nicht, aber der Baubeginn rückt näher. Bis vor kurzem waren sich Stadt und Wetteraukreis noch uneins, wie mit möglichen Mehrkosten bei einer energiesparenden Bauweise umzugehen ist (die WZ berichtete). Laut Brechtel wird die Ausschreibung nur Punkte der Passivbauweise als Option enthalten. »Wenn wir genaue Zahlen haben, werden wir mit dem Kreis nachverhandeln und uns dann entscheiden, ob die Optionen umgesetzt werden können oder nicht«, sagte Brechtel. Der Wetteraukreis übernimmt nach Fertigstellung der Halle die Hälfte der Betriebskosten, kann zurzeit aber nicht mehr Geld für deren Bau investieren. Daher Brechtels Konzept: Die Stadt übernimmt die Mehrkosten zunächst, und der Kreis verzichtet so lange auf Einsparungen beim Strom, bis die Mehrkosten gedeckt sind. »Beteiligung schafft Identifikation« So entsteht in Rodheim ein Sportzentrum mit zwei Fußballplätzen, vier Beachvolleyballfeldern und einer modernen Dreifeldhalle. Im Zuge der Bauarbeiten für die Außenanlage wurden auch ein Kreisel und eine Zufahrtsstraße gebaut, die den Namen »Sportallee« trägt. Die SG steuert 520 000 Euro bei und erhält noch Zuschüsse von rund 250 000 Euro. Brechtel erwähnte auch sein »Rosbacher Modell«, nach dem die Vereine an den Bauarbeiten beteiligt wurden. »Das schafft Verantwortlichkeit. Die Vereinsmitglieder identifizieren sich mit dem neuen Gelände und gehen sorgfältig damit um«, betonte Brechtel. 2006 sei die Sporthalle der Erich-Kästner-Schule für marode befunden worden, das sei die Initialzündung für das Projekt gewesen, sagt der SG-Vorsitzende Hans-Jürgen Gornik. Er beschloss den Kreis der Redner mit zahlreichen Danksagungen, ehe die E-Jugend der SG ein Punktspiel auf dem neuen Rasenplatz gegen die JSG Rendel austrug. Für den Bau der Sportplätze seien der Stadt Kosten von über einer Million Euro entstanden, der Kreisel und die Zufahrtstraße kosteten ebenfalls rund eine Million. Der alte Sportplatz wird in ein Wohngebiet umgewandelt, um einen Teil der Kosten abzudecken. Brechtel sagte, dort seien bislang Grundstücke im Wert von etwa 1,4 Millionen Euro verkauft worden.
Rosbachs Nachwuchs wartet aufs erste Spiel
Jugendmannschaften eröffnen die zwei neuen Sportplätze in Rodheim – einer hat Rasen, der andere Kunstrasen
Frankfurter Neue Presse, 13.09.2010
Einen Großen Bahnhof gibt es bei der offiziellen Eröffnung von zwei Fußballfeldern als Teil des neuen Sportzentrums in Rodheim. Doch das ist er der Anfang.
Rosbach. Nach Fertigstellung des Kreisels am südlichen Ortseingang sowie der Erschließung der Straße «Sportallee» ist mit der Eröffnung der beiden Fußballfelder der erste Bauabschnitt im langfristigen Projekt «Sportzentrum Rodheim» fertiggestellt. Das Sportzentrum mit Kosten von insgesamt acht Millionen Euro wird von der Stadt Rosbach vor der Höhe in Zusammenarbeit mit der Sportgemeinschaft (SG) Rodheim gebaut.
Die Fertigstellung der beiden Sportplätze – je ein Feld mit Natur und ein Feld mit Kunstrasen – hat rund ein Jahr gedauert und 1,074 Millionen Euro gekostet. Das Gesamtprojekt wird vom Wetteraukreis und vom Land unterstützt. Bereits im Jahr 1976 habe es erste Ideen in dieser Richtung gegeben, blickt Hans-Jürgen Gornik, Vorsitzender der SG Rodheim zurück. «Auf dem Kunstrasenplatz kann im Gegensatz zum Naturrasenplatz an 365 Tagen im Jahr trainiert oder gespielt werden», hebt Gornik die Vorzüge hervor.
Allein 190 Jugendliche
Der größere Naturrasenplatz wird durch eine Sprinkleranlage automatisch bewässert. Die Fußballfelder könnten bei freien Kapazitäten auch von anderen Rosbacher Vereinen genutzt werden. «Doch allein unsere 190 Jugendlichen in der Fußballabteilung haben einen großen Bedarf», erklärt Vorsitzender Gornik. Der Verein bietet seinen 1250 Mitgliedern diverse sportliche Angebote in insgesamt acht Abteilungen an.
Die Investition in Schulen und Sportstätten sei eine gesellschaftlich wichtige Aufgabe, betont Bürgermeister Detlef Brechtel (parteilos). Außer den Fußballfeldern entstünden eine Drei-Feld-Sporthalle, Volleyballfelder sowie eine Skateranlage, skizziert Brechtel die weiteren Pläne.
Die Rodheimer könnten sich glücklich schätzen, die SG Rodheim zu haben, sagt Landrat Joachim Arnold (SPD), der gemeinsam mit Rolf Lutz vom Sportkreis Wetterau zu den Ehrengästen bei der Eröffnung zählt. «Der Verein leistet hervorragende Arbeit, unterbreitet Angebote für alle Bürger und liegt damit voll im Trend», betont Arnold. Es entstehe ein Sportzentrum, «das seinesgleichen in der Wetterau sucht».(Wetterauer Zeitung 14.09.2010)
Stadtverordnete kicken
Während die Redner Grußworte sprechen, laufen sich auf dem Platz schon die Spieler der E-Jugendkicker der Jugendspielgemeinschaften Roosbach und Karben-Rendel warm. Den Nachwuchsspielern wird die Ehre zuteil, mit ihrem anschließenden Spiel die Fußballfelder offiziell eröffnen zu dürfen.
Anschließend messen sich Rosbacher Stadtverordnete beim Dribbeln auf dem Rasen mit Bürgern. Den zahlreichen Gäste wird Kaffee, Kuchen und Gegrilltes angeboten.
Wer das Sportzentrum Rodheim unterstützen möchte, kann sich auf vielfältige Weise im Internet unter http://bausteine.sgrodheim.de beteiligen. Zudem kommen die Eintrittsgelder der «Nacht der Vampire» zum Abschluss des Maislabyrinthes am 18. September, 20 Uhr dem Bau zugute. Eintritt ab 14 Jahre zum Preis von 3,50 Euro


