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Letzte Gelegenheit..... die Theatergruppe 1200 Jahre Rodheim
führt am Sonntag den 25. September um 16:00 Uhr das erfolgreiche Theaterstück Der Wald brennt zum letzten mal auf.
Diesmal brennt der Wald allerdings nicht wie bei unseren drei Aufführungen im Bürgerhaus, sondern als Freiluftaufführung, auf einer extra errichteten Bühne im Rodheimer Park. (Parkstrasse Ecke Holzhäuser Strasse)
Für alle, die das Theaterstück immer noch nicht gesehen aber viel davon gehört haben, ist dies die letzte Gelegenheit dabei zu sein.
Karten erhält man in Ober-Rosbach im Bürgerbüro der Stadt Rosbach, in Nieder-Rosbach im Schreibwarenladen Ratzefummel, in Köppern bei W. Augsburg, Schreibwaren in der Köppernerstrasse 79 und in Rodheim bei der Metzgerei Hisserich.
Im Vorverkauf zahlen Erwachsene 10,00 Euro Eintritt, Kinder und Jugendliche (bis 16 Jahre) 8,00 Euro. An der Tageskasse kosten die jeweiligen Karten für Erwachsene 12,00 Euro, für Kinder und Jugendliche 10,00 Euro.
Das Heimatspiel Der Wald brennt spielt anno 1670 in den Rodheimer Stadtmauern und stammt aus der Feder von Hermann Fornoff und Hans-Kurt Jacobi.
Gehen Sie mit uns zurück in die Zeit als der Dreißigjährige Krieg 20 Jahre vorüber und der Marktflecken Rodheim seit 1362 mit Stadtrechten ausgestattet war.
Als die Bürger von Stürzelheim, Wirtheim, Oberpetterweil, Klein- und Grossleichen, aus verschiedener Randdörfern bzw. Hofgütern, rund um Rodheim gelegen, in den Rodheimer Stadtmauern eine neue Heimat fanden.
Die Namen v.g. Orte finden sich heute in verschiedenen Straßennamen wieder. Diese Neubürger errichteten später auch in der Vorstadt die ersten Häuser.
Das Sagen über die Stadt und Feste hatte zur damaligen Zeit, auf Grund eines Erbvertrages von 1642 Graf Friedrich Kasimir von Hanau Lichtenberg. Der gräflichen Kammeralverwaltung, vertreten durch den gewählten Märkermeister, oblag es die Rodheimer Waldbesitztümer zu vermarkten und die Interessen der Obrigkeit zu wahren.
Nach den langen Jahren des großen Krieges begann man jedoch selbstbewusster zu werden und sich gegen die Machenschaften des Märkermeister aufzulehnen.
Als die Wiederwahl des Märkermeisters, durch den Rat der Dreizehner, anstand wurde in der Gemeinde der Unmut und der Widerstand gegen den Märkermeister, besonders durch den Schultheiß (Schultes) und das Ratsmitglied Gebhard deutlich. Dem Rest der Dreizehner war es im Prinzip egal, Sie müssen Ihre Steuern sowieso bezahlen. Ausnahme war nur der Kronenwirt der mit einer Freundschaft zum Märkermeister auch seinen Vorteil sah.
Auch die Bestrafung, wegen unerlaubten Sammeln von Holz, der Kräuterliese kam hier zu Sprache und alle fanden die ausgesprochene Strafe für zu hart.
Nach der Wahl des neuen Märkermeisters, der wieder der alte war, kam es bei der Versammlung der Dreizehner zwischen dem Schultheiß und dem Märkermeister zum Eklat der mit der Aussage des Schultes endete:
Eher soll der Wald in Flammen aufgehen.
Hier setzte der Märkermeister zu einer Intrige gegen seinen Gegenspieler den Schultes an. Sein Sohn Johannes solle den Wald anzünden, damit man es dem Schultes in die Schuhe schieben kann. Es wäre auch sein eigener Vorteil, buhlt er doch mit Fritz, dem Sohn des Schultes, um die Gunst der liebreizenden Marie, der Tochter des Kronenwirtes.
Als der Wald dann tatsächlich in Flammen aufgeht herrscht großes Entsetzen bei den ganzen Dorfbewohnern, ist der Wald doch der größte Reichtum der Mark Rodheim. Einer Legende nach ist der große Waldbesitz Rodheims eine Schenkung des Klosters Throhn.
Die Aufführung findet am Sonntag den 25. September 2011, um 16:00 statt
Veranstaltungsort: Rodheimer Park in der Parkstrasse
Bei Regenwetter werden wir die Aufführung in das Bürgerhaus verlegen, nähere Informationen erhalten Sie am Veranstaltungsort.
Die Jubiläumstheatergruppe 1200 Jahre Rodheim mit den 30 Darstellern und den vielen Helfern im Hintergrund freut sich auf Ihren Besuch.
Dieses Theaterstück führen wir als eine Benefiz-Veranstaltung zur Finanzierung unserer neuen Sporträume durch.
Für weitere Informationen stehen wir Ihnen vom Vorstand der SG Rodheim v.d.H. e.V. bzw. unser Vorstandsmitglied Ernst Gruner unter Tel.: 06007/9170449 gerne zur Verfügung.





